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| Quito |
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| Die Andenstadt ist der Ausgangspunkt der Dokumentation. |
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| Iquitos |
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| Faszination im Dschungel. Das Herz im Zentrum des
Amazonasregenwaldes. |
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Iquitos -
Die Stadt am Amazonas |
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Iquitos, die
Stadt im Urwald, am Ufer des "Gran Señor", des Amazonas. Man erreicht
die Stadt über keine Straße, nur auf dem Wasserweg oder mit dem
Flugzeug. Und wenn das Flugzeug nach einem holprigen Landeanflug durch die
Gewitterwolken auf der Rollbahn zum Stehen gekommen ist und die Türen
geöffnet werden, strömt sofort atemberaubende, feuchtwarme Luft
hinein. Kaum hat man das Gepäck in Empfang genommen, beginnt man, noch
nicht an das Klima gewöhnt, zu schwitzen.
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 ??? |
Etwa
zweihundert Jahre vor den ersten Siedlungen wurde der Amazonas überhaupt
erst von den spanischen Invasoren entdeckt. Gonzalo Pizarro erfuhr etwa 1540
von einem sagenhaften Zimtland (wohl eher Gold) und organisierte in Cuzco eine
Expedition, um dieses Land zu finden. An der Expedition nahmen 180 Spanier,
3.000 Hochlandindios, 600 Kriegshunde, und einige Sklaven aus Afrika teil, die
mehr als 100 Pferde, viele Lamas und Unmengen Proviant mit sich führten.
Den Wahnsinn dieses Unternehmen kann man übrigens sehr eindrucksvoll
geschildert in dem Film "Aguirre - Der Zorn Gottes" von Werner Herzog und mit
Klaus Kinski als Aguirre sehen. Die Expedition verließ Cuzco und folgte
den Inkastraßen über Huamanga, Jauja, Huánuco und andere Orte
nach Quito, wo sie am 10. Dezember 1540 ankamen. Dort wurde Francisco de
Orellana von Pizarro rekrutiert, und brach die Gruppe in die Selva auf. |
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| Geboren wird der Amazonas an der Quelle des Marañón,
hoch oben in der Kordillere der Anden. Nicht weit entfernt von der Stadt
Iquitos vereinigt sich dann der Marañón mit dem Ucayali zum
mächtigsten Strom der Erde, von diesem Zusammenfluß an spricht man
vom Amazonas. Der Ucayali war der heilige Fluß der Inkas, die Quelle
ihrer Macht. Nachdem die beiden wichtigsten Zuflüsse tropisches Tiefland
erreichen, und sich schießlich vereinigen, durchquert der Amazonas 3.500
km Regenwald, den größten zusammenhängenden Urwald, den es
heute noch gibt. |
 ??? |
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 ??? |
Schließlich erreicht er die brasilianische Atlantikküste
und mündet in den Ozean. Amazonas, dieser wasserreichste Fluß
überhaupt, ist gerade in der Regenzeit oft so breit, daß das
gegenüberligende Ufer kaum zu erkennen ist. An seinen beiden Ufern wurden
viele Siedlungen gebaut und sind wieder vergangen. Manchmal sieht man gerade
noch die Überreste, bevor sie endgültig vom Urwald verschlungen
werden. |
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| Diese
Exzentrik, die nicht nur Fitzcarraldo besaß, sondern die ganze Stadt
ergriffen hatte, zeigt sich in ihren Gebäuden. Das markanteste Beispiel
ist die "Casa de Hierro", ein Haus aus Stahl. Entworfen und gebaut wurde es
1897 von Gustave Eiffel, dem Mann, der den Eiffel-Turm in Paris gebaut hat, und
von dem auch die Freiheitsstatue in New York City stammt. In Einzelteile
zerlegt, wurde das Haus den Amazonas flußaufwärts transportiert und
in Iquitos zusammengesetzt. |
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| Aber der
Kautschukboom war nur der vorläufige Höhepunkt in der Geschichte
einer Stadt, die 1757 als San Pablo de los Napeanos gegründet wurde, und
die erste Hafenstadt am Amazonas war. Der Ursprung der Stadt datiert aber noch
ein paar Jahre weiter zurück, in die Zeit um das Jahr 1740, als der Jesuit
José Bahamonde die Ansiedlungen Santa Bárbara de Nanay und Santa
María de Iquitos am Río Mazán gründete. Unter dem
Namen Santa Bárbara schlossen sich diese später mit der Siedlund
Santa Clotilde am Río Nanay zusammen. Noch später zogen die
Bewohner an die hochgelegenen Ufer des Amazonas zwischen den Flüssen Nanay
und Itaya um. In der Gegend des Itaya findet sich heute der Hafen Puerto
Belén. |
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| [Quelle:
Iquitos, der Amazonas
und die Selva Mit freundlicher Genehmigung von
Mariza und Andreas]
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Copyright © 2001, 2002 - Rio Napo Filmprojekt
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Huaorani |
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| Das einstige, etwa 20000 qkm grosse traditionelle
Siedlungsgebiet der 1500-2000 Personen zählenden Huaorani Indianer
befindet sich zwischen dem Rio Napo im Norden und den Flüssen Curaray und
Villano im Süden. |
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Cotopaxi |
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| Am Fusse des höchsten, freistehenden aktiven
Vulkans der Erde (5897 m) entspringt der Rio Napo. |
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