|
|
 |
|
| |
|
|
 |
| Quito |
 |
| Die Andenstadt ist der Ausgangspunkt der Dokumentation. |
| mehr |
|
 |
| Iquitos |
 |
| Faszination im Dschungel. Das Herz im Zentrum des
Amazonasregenwaldes. |
| mehr |
|
 |
| |
|
| |
| |
| |
|
|
|
| |
 |
 |
Die
Huaoranis |
|
 |
|
|
|
|
|
|
| Das Siedlungsgebiet
der 2000 Personen zählenden Huaorani liegt zu beiden Seiten des ersten
südlichen Breitenkreises. Sie sind insofern ein Phänomen, als dass
sie weder kulturgeschichtlich einzuordnen noch sprachlich irgendeiner
grösseren linguistischen Einheit zuzuordnen sind. |
 Huaorani mit Anakonda |
| Lediglich mündliche
Überlieferungen geben ein Bild von immerwiederkehrenden
Auseinandersetzungen mit indianischen und nichtindianischen Eindringlingen, die
sie mit ihren 3.50 Meter langen Lanzen das Fürchten lehrten. Obwohl es die
Huaorani als Beleidigung empfinden, werden sie bis heute noch mit dem
Quichua-Begriff "Aucas" betitelt, was soviel bedeutet wie Krieger, Rebell oder
Heide. Von den Spaniern wurde dieser Begriff einst für alle
nicht-christianisierten Stämme angewandt. |
|
| Aber auch untereinander lagen die einzelnen Familienverbände
in dauerhaftem Streit, dessen blutige Folgen in der ersten Hälfte des 20.
Jhs. mindestens ebensoviel Todesopfer forderten wie die Kriege mit
Stammesfremden. Bei ihrem Kontakt Ende der 50er Jahre zählten sie deshalb
nur noch 500 Mitglieder. In die Schlagzeilen der internationalen Presse
gerieten sie zuletzt 1987 aufgrund des spektakulären Massakers an dem
damaligen Bischof des apostolischen Vikariats, der die Kontaktierung der
letzten, bis heute "unbefriedeten" Huaorani-Gruppe versuchte. |
| Obwohl, wie fast bei allen Amazonas-Indianern, die von den Frauen
durchgeführte Arbeit des Pflanzens und Sammelns einen ungleich
höheren Anteil an der Nahrungsmittelversorgung ausmacht als die Jagd,
besitzen die Huaorani-Männer eine ausgesprochen jägerische
Mentalität und gelten unter den Tieflandindianern als die versiertesten
Jäger. Die Jagd wird mit Lanze und Blasrohr betrieben, wobei die Lanze,
die für die grossen Tiere wie Tapir, Hirsch oder Wildschwein verwendet
wurde, heute weitgehend vom Gewehr verdrängt worden ist. Im Gegensatz zur
Lanze ist das Blasrohr mit den vergifteten Curare-Pfeilen eine bis heute
eingesetzte Waffe, die für Vögel und Affen eingesetzt wird (siehe
dazu die Angaben zur Kurzdokumentation "Das Gift, das leise
tötet"). |
 Mit dem Blasrohr auf der
Jagd |
| [Bildmaterial: Heiko Feser,
Mirko Teichert] |
| zurück |
|
|
| |
|
Copyright © 2001, 2002 - Rio Napo Filmprojekt
|
 |
|
|
 |
 |
Huaorani |
|
|
 |
| Das einstige, etwa 20000 qkm grosse traditionelle
Siedlungsgebiet der 1500-2000 Personen zählenden Huaorani Indianer
befindet sich zwischen dem Rio Napo im Norden und den Flüssen Curaray und
Villano im Süden. |
| mehr |
|
 |
 |
Cotopaxi |
|
|
 |
| Am Fusse des höchsten, freistehenden aktiven
Vulkans der Erde (5897 m) entspringt der Rio Napo. |
| mehr |
|
 |
|
| |
| |
| |
|